Ohne Freiwillige geht es nicht

Wahlcountdown zur Bundestagswahl

AWO stellt jede Woche eine Forderung an die Politik

 

Berlin/Kiel. Sieben Wochen noch bis zur Wahl des neuen Deutschen Bundestags, sieben politische Forderungen der AWO: Bürgerschaftliches Engagement (7.8.), Gesundheit (14.8.), Bildung und Erziehung (21.8.), Rassismus (28.8.), Pflege (4.9.), Armutsbekämpfung (11.9.) und Sozialwirtschaft (18.8.). „Obwohl die staatlichen Sozialausgaben jedes Jahr ansteigen, leben mittlerweile 21 Prozent der Kinder in Deutschland mit einem Armutsrisiko“, kommentiert die stellvertretende AWO-Landesvorsitzende Sonja Jacobsen, „in Schleswig-Holstein erhalten fast 13.000 alte Menschen Hilfe zur Pflege, weil ihre Lebenskosten ihre Einkünfte übersteigen.“ Die AWO fordert von der nächsten Bundesregierung drastische soziale Verbesserungen, „um der zunehmenden sozialen Spaltung und spürbaren Verunsicherung in der Bevölkerung entgegenzuwirken“.

Ohne Freiwillige geht es nicht

Ohne bürgerschaftliches Engagement gibt es keine funktionierende Demokratie und keine lebendige Zivilgesellschaft. Für die AWO ist jede*r Einzelne unverzichtbar. „Engagierte Bürger*innen dürfen allerdings keine Lückenbüßer gekürzter staatlicher Leistungen sein, schließlich zeigt ihr Handeln den Mangel oft erst auf“, so Jacobsen. Die AWO fordert bessere Rahmenbedingungen für selbstbestimmtes Bürgerschaftliches Engagement. Dazu gehört eine nachhaltig finanzierte Infrastruktur zur Gewinnung, Begleitung und Qualifizierung von Engagierten.

www.awo.org/themen/bundesstagswahl-2017